meine Eltern haben heute beim Räumen eine Badische Zeitung vom 2. Juli 1988 gefunden... 😳

@Escuincle
Tja, schon damals begann die politisch opportunde Lüge vom bösen CO2. Die Falsche Ursache für eine erkennbare Entwicklung benennen, um nichts wirksames tun zu müssen.
Dabei war schon seit den 1970er-Jahren bekannt, dass es Entwaldung, industrielle Landwirtschaft und Zersiedelung sind, die die Bodentemperatur erhöhen, weil weniger Wolken mehr Primärstrahlung durchlassen und Nutzpflanzen viel weniger Energie speichern können als Wälder...
CO2- ist da nur ein kleiner Restverstärker...

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@Datenschutzgeno @Escuincle interessant dass weniger Wolken auch zu Erwärmung führen können. Trotzdem, es ist zwar so dass Wasserdampf (und Methan) eine viel stärkere Wirkung auf den Treibhauseffekt hat als CO2, aber CO2 wird seit einem Jahrhundert in einem nie gekannten Ausmaß freigesetzt. CO2 ist ein vergleichsweise schwaches Klimagas, aber die Massen von Öl die wir seit der industriellen Revolution verbrand haben machen das wieder wett.

@stergro @Escuincle
Leider hat der CO2-Hype einige physikalische Grundsätze bei einigen "Forschern" ausser Kraft gesetzt. Ich habe beim Begründer der moderenen Klimatologie studiert und kenne die komplizierten Zusammenhänge der Atmosphäre. Simple Physik: wird in ein System keine Energie eingespeist, kann sich diese nicht vermehren. Allenfalls anders verteilen. Das gilt auch für das Strahlungsgleichgewicht der Erde. Aber um das im Detail zu erläutern, reichen die paar Zeichen hier nicht.

@stergro @Escuincle
Die isoliert betrachtete Reflektionsfähigkeit von CO2, Methan und Lachgas ist unbestritten. Entscheidend in der Atmospäre aber sind das Verhältnis zum gelösten Wasserdampf und die Primärstrahlungsdosis. Und diese Faktoren haben komplexe Wechselwirkungen und beeinflussen massiv die Luftmassendynamik. All dies fehlt in den aktuellen Prognoseversuchen. Wurde aber in früheren Modellen mit anderen Annahmen schon betrachtet, die zu deutlich stärkerer Erwärmung führen.

@stergro @Escuincle
Vielleicht ein simples Beispiel: Wenn ich ein Treibhaus abschatte, vermindere ich seine Wirkung sehr viel stärker als wenn ich IR-durchlässiges Material verwende (Steinsalz z.B.)
Wir haben durch die Regenwaldrodung mit der dadurch fehlenden Wolkenbildung die Abdeckung von der Erde genau dort weggezogen, wo die stärkste Primäreinstrahlung herrscht.

@Datenschutzgeno Danke für die Antwort. Hast Du mir vielleicht weitergehende Literaturempfehlungen?

@Escuincle
Besondere Empfehlung:
Wald als Umweltfaktor in der Grenzschicht Erde, Atmosphäre. München 1973
The World Water Balance: Mean Annual Global, Continental and Maritime Precipitation, Evaporation and Runoff. München 1975

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