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depol, belarus, schwangerschaftsabbruch 

menschen haben hier ne kundgebung gegen die situation an der belarusisch-polnischen grenze angemeldet. so weit so gut. dann haben sie beschlossen, dass soll ja intersektional sein und soll auch für das "recht auf abtreibung für frauen und queere menschen" in polen und belarus sein. und jetzt bin ich schon wieder genervt über ihren text und ihre plakate, weil belarus ist verdammt noch mal nicht polen. osteuropa ist nicht alles das selbe. 1/2

depol, belarus, schwangerschaftsabbruch 

in belarus sind schwangerschaftsabbrüche seit den 50ern legal. dafür gibt es andere probleme. in polen regieren christliche fundamentalisten, in belarus postsowjetische kgb-autokraten. ja, für queere menschen ist es in beiden staaten scheiße. das ist trotzdem nicht alles dasselbe. "osteuropa" ist genau so wenig *ein* land wie "afrika". 2/2

depol, osteuropafeindlichkeit 

mein absurdestes erlebnis in dem kontext: hab nen menschen (hochschulpolitisch aktiv in feministischen gruppen) gefragt ob der mensch mit uns zu ner veranstaltung nach tschechien mag. mensch war schockiert, das wir da hinwollen, weil in tschechien "werden queere menschen in lager gesteckt". nach mehreren minuten verwirrter rückfragen meinerseits stellte sich heraus, dass der mensch dachte tschechien und tschetschenien wäre das selbe land...

depol, osteuropafeindlichkeit 

@aurora@social.bau-ha.us also mein Geographie-Wissen ist grundsätzlich fürchterlich, aber zumindest die direkten Nachbarländer kriege sogar ich noch gerade so hin ​:nkoOwO:​

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