@JoergSorge @balouqlc @derstein1 Ganz ehrlich: Keine Ahnung. Ich habe keine Erfahrung mit 3D-Druckern und den Ergebnissen, um eine Aussage darüber treffen zu können, ob so eine ausgedruckte Karte für mich irgendwie sinnvoll sein würde. Nach meiner Erfahrung müssen taktile Karten oft im Maßstab viel größer und grober sein als Karten für Sehende, da die Finger eine geringere Auflösung haben als die Augen. Insofern frage ich mich, wie groß so eine Karte wird.

@marcozehe @JoergSorge @balouqlc also ich glaube so etwas müsste man wirklich testen um das richtig beurteilen zu können, ich persönlich hatte mit taktielen Karten immer so meine Probleme.

@derstein1 @JoergSorge @balouqlc Das einzige Mal, wo ich mit einer Karte wirklich was anfangen konnte und hinterher meinen Weg gefunden habe, war mit Apple Karten unter iOS. Die Straßen verfolgen zu können und gleichzeitig den Straßennamen zu hören, zu wissen, wo ich gerade bin in Relation dazu, war tatsächlich hilfreich. Aber statische taktile Karten wären für mich, denke ich, nicht praktikabel.

@marcozehe @derstein1 @JoergSorge Ich konnte mit taktilen Karten nie etwas anfangen! Wir haben die ja im Mobilitätstraining durchaus benutzt. Meine Trainerin sah aber schnell ein, dass sie mit mir nach Gießen fahren musste, um den Bahnhof persönlich zu erkunden. ;-) In meiner Ehemaligengruppe hatten wir das Thema kürzlich. Eine Frau meinte, dass ihr das helfen würde. Alle anderen waren da eher skeptisch.

@balouqlc
Ja, ich kann ein klein wenig nachvollziehen, dass nicht unbedingt sinnvoll sein müssen. Sehende scheinen manchmal auch zu denken, man macht was fühlbar, dann muss es dem doch helfen.
@marcozehe @derstein1

Danke für Eure Rückmeldung!
@komin

@JoergSorge @marcozehe @derstein1 @komin Na ja, es gibt ja scheinbar Menschen, die damit gut was anfangen können. Ich war aber nie ein taktiler Mensch. Erinnert mich grad an die Adventskalender. Mutti wollte immer, dass ich rate, was da für eine Figur hinter dem Türchen zum Vorschein kam. Klappte natürlich nie. ;-)

@balouqlc @JoergSorge @derstein1 @komin das mit den Schokoladenfiguren ist sogar noch komplizierter als eine Karte. Da wird nämlich ein dreidimensionales Objekt wie ein Tier auf zwei Dimensionen heruntergebrochen, nämlich Breite und Höhe. Die Länge, manchmal auch Tiefe genannt, wird in die anderen zwei Dimensionen gefaltet und perspektivisch angedeutet. Diese Darstellungsform kennen wir nicht, für uns ist jedes Objekt immer 3d.

@balouqlc @JoergSorge @derstein1 @komin das hat also nichts mit dem Fühlen an sich zu tun, sondern damit, dass unser Gehirn dreidimensionale Objekte nicht in zweidimensionale und zurück übersetzen kann. Sehende können das, aber ich habe bis heute nicht verstanden, wie.

@marcozehe @JoergSorge @derstein1 @komin O, Danke für diese Info! War mir tatsächlich so nicht klar. Schade, dass meine liebe Mama nicht mehr lebt. Wenn sie jetzt wieder anfinge mit „Nu fühl doch mal richtig“, könnte ich ihr das erklären. ;-)

@balouqlc @JoergSorge @derstein1 @komin Ich erinnere mich an eine Stunde im Kunstunterricht der 6. Klasse der integrativen Gesamtschule, wo der Lehrer mir und zwei anderen Blinden anhand eines Würfel-Modells das perspektivische Sehen und Runterbrechen von drei auf zwei Dimensionen erklären wollte. Ich habe es damals nicht verstanden und verstehe es bis heute nicht. Das mit den Figuren auf Schokolade ist ähnlich. Ich hab die auch nie erkannt.

@marcozehe @derstein1 @balouqlc
@komin
Wenn man auf einer Webseite einen angeben möchte, den mit einer übernehmen können. In welcher Form müsste man das machen?

@JoergSorge @derstein1 @balouqlc @komin Öhm, die üblichen Navigations-Apps wie Apple Karten und Google Maps sind auch für Blinde die üblichen Navis. Selbst spezialisierte Apps wie #BlindSquare rufen für die echte Wegenavigation wieder Google Maps oder Apple Karten auf.

@marcozehe @JoergSorge @derstein1 @komin Weil die Frage ja vom lieben guten Jörg kam, vermute ich dahinter so ein wenig, dass er auch wegen der Verwendung von openstreetmap fragt, oder lieber Jörg? ;-)

@balouqlc @marcozehe @derstein1 @komin
Nee, es geht mir vorrangig darum, welche Daten eines Ziel-Ortes sind für Blinde am einfachsten zur Übernahme z.B. via Copy/Paste in eine Nav-App geeignet?
Die Koordinaten?

@JoergSorge @balouqlc @marcozehe @derstein1 @komin GoogleMaps hat dafür ja die Short-codes (PlusCodes) wie „GCC7+Q7 Berlin“

@tobi @JoergSorge @balouqlc @derstein1 @komin Die Karten-Apps verwenden ja am ehesten ganz normale Adresseingaben. Koordinaten habe ich von Hand noch nie bei einer dieser Apps eingegeben.

@JoergSorge @tobi @balouqlc @derstein1 @komin Ja, ich kenne es, bin aber noch nicht sicher, ob das wirklich sinnvoll ist. Habe es bisher erst einmal eingesetzt. Und das war eher holprig.

Als interessiert mich natürlich, lieber @balouqlc wie es um die entsprechender steht. Ich fürchte nicht gut. Aber das war tatsächich nicht Ausgangspunkt meiner ersten Frage ;-)
@marcozehe @derstein1

@JoergSorge @marcozehe @derstein1 Huhu! Heute hab ich wahrscheinlich keine Zeit mehr, das mal zu checken. Erinnere mich aber gerne dran, wenn ich das vergesse! Dir erst mal noch einen schönen, gesegneten und besinnlichen 1. Advent, und den anderen Beiden natürlich auch.

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