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Dürfte bald an ihren früheren Aussagen zu gemessen werden: Außenministerin Baerbock forderte als Oppositionspolitikerin seine sofortige Freilassung sueddeutsche.de/politik/julian

@CCC Ja, aber inzwischen findet sie ja alles super rechtsstaatlich. 🤮

@CCC ist doch wie mit den guten Vorsätzen zum neuen Jahr, kaum ist das Jahr (bzw. die Wahl) um ……. „was interessiert mich das Geschwätz von Gestern“………...

@CCC
Da zeigt sich wer am Ende über unsere (Menschenrechts-)Politik bestimmt...
Offensichtlich nicht unsere Politiker, sonst hätten Assange und Snowden und einige weniger bekannte schon längst Asyl in Deutschland und wir hätten ein wirkliches Pfeifenblaser-Gesetz, das die Meldung von Missständen und Verbrechen schützt.

@CCC
In der Politik dreht der Wind sehr schnell...besonders von der Oppositionsbank auf die Regierungsbank!

@CCC
Aber sie hat doch schon mitgeteilt, dass sie das heute anders sieht.

@CCC Um fair zu sein: Da war noch nicht ansehbar, dass Russland einen Vernichtungskrieg führen würde. So was verkompliziert nun mal die Außenpolitik enorm, insbesondere wenn man Geschlossenheit unter den Verbündeten demonstrieren will. Ich sag's ja nur. 🤷

(Trotzdem sollte man sich natürlich für Assange einsetzen, auch wenn die Möglichkeiten begrenzt sind.)

@pixelcode @CCC wobei ich in dem Fall eigentlich finde, dass die neue Situation es vereinfachen sollte. Jetzt lese ich leider zu oft, dass Leute das Verhalten Russlands relativieren, wg. #Assange.

Denke ein Bekenntnis zu Demokratie und Pressefreihalt, der Fokus auf gemeinsame Werte und damit eine Freilassung von Assange würde daher auch hier die Geschlossenheit (insbesondere in unserer Gesellschaft) verbessern und nicht verschlechtern.

@pixelcode @CCC und die Relativierungen, die ich insbesondere auf Twitter so lese, sind #WhatAboutism. Was halt an sich richtig ist, #Assange, @wikileaks etc. haben uns da sehr vor Augen geführt, dass auch wir im Westen da sehr viel Dreck am Stecken haben.

Aber weil es dort halt als #whataboutism formuliert wird, nimmt es dann auch Kritik an Russland den Wind raus. Spaltet dann unsere Gesellschaft hier wieder. Und schwächt damit am Ende unsere Unterstützung der Leute, die gerade in Not sind.

@T_X @CCC Natürlich sollten wir uns gerade jetzt für Werte wie die Pressefreiheit einsetzen, aber das würde bedeuten, dass wir der britischen Regierung explizit Fehlverhalten vorwerfen müssten –was berechtigt sein mag, aber von den Briten nun mal als Affront betrachtet würde.

@pixelcode @CCC wobei die Kritik ja trotzdem und vermutlich sogar lauter da bleiben wird, wenn die britische Regierung sich da weiterhin die Ohren zu hält... wenn sie jetzt Assange noch frei lassen würden, könnten sie es an sich noch (etwas) gesichtswahrend verkaufen: "Sehr schwierige Abwägung, bla, bla, bla, spezieller Fall, bla, bla, daher so lange, bla, bla, aber hier im Westen stehen am Ende Werte über staatlichen Sicherheitsinteressen, im Gegensatz zu Russland."

@pixelcode @CCC Argumente wie die könnten das als "Affront betrachten" finde ich oft schwierig. Gerade wer eine Machtposition hat, wie eine Regierung, muss damit umgehen können. Sonst ist er/sie da fehl am Platz. Zumindest in einer Demokratie.

Und eigentlich würde ich der britischen Regierung durchaus zutrauen, dass sie "erwachsen" genug seien, auch mit einem Eingeständnis eines Fehlers umgehen zu können.

@T_X

Kann ich nur unterstützen den Kommentar.

Schätze allerdings, dass hier kein einfacher Fehler vorliegt, sondern Druck und Abhängigkeiten. Was natürlich keine Rechtfertigung ist / sein kann.

@pixelcode @CCC

@pixelcode @CCC (also nicht als Kritik an dich gemeint, @pixelcode :-). Evtl. ist das tatsächlich ein Punkt, über den sich Diplomaten Gedanken machen. Und evtl. ist die britische Regierung, die mit einer Königsfamilie sehr viel Wert auf Außenwahrnehmung nimmt, da tatsächlich empfindlicher bzgl. Affronts und (Selbst-)Kritik.
Kann nur trotzdem noch nicht ganz nachvollziehen, warum das dann am Ende Entscheidungsträger für relevant halten. :D )

@pixelcode

Wenn man fair bleiben will, kann man nicht von einem russ. Vernichtungskrieg sprechen. Das relativiert Vernichtungskriege und ist nicht angemessen.

Es geht auch nicht darum grundsätzlich Geschlossenheit zu zeigen ("Parteizwang"), sondern darum jeden einzelnen Punkt adäquat zu prüfen und zu bewerten und dann nach bestem Wissen und Gewissen zu entscheiden.

Hier geht's allerdings um Machtpolitik und dagegen anzugehen erfordert Mut und Unabhängigkeit. Hier dringend notwendig!

@CCC

@Antonow @CCC Ach stimmt, ist natürlich in Wirklichkeit eine militärische Spezialoperation auf eigenem Territorium.

@CCC
Witzig.
Sie hat aktuell noch nichts gesagt.
Und dennoch gehts hier ab, wie auf Twitter.
Fangt doch mit dem lästern an, wenn es soweit ist.

@Doppellhelix @CCC
Da hast Du wohl recht, wenn nicht der Frust aus Erfahrungswerten käme ... 🙄 .

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